Wer steckt dahinter?

Ende des Jahres 1990 wird das sogenannte Stromeinspeisegesetz verabschiedet, das künftig der noch relativ unbekannten Windkraft-Branche ermöglichen soll, Energie für den Strommarkt zu erzeugen und ins Netz zu speisen. Nach Verabschiedung des Gesetzes gründen Günter Lammers und Dr. Bodo Wilkens in Bremerhaven das Unternehmen Energiekontor und vertrauen auf die regional verfügbare Windkraft an der niedersächsischen Nordseeküste, wo vier Jahre später der erste Windpark mit 10 Anlagen entsteht. Von Bremerhaven geht es weiter in verschiedene andere Regionen Deutschlands und dabei wird auch der Firmensitz nach Bremen verlegt. Nach und nach kommen auch Standorte im Ausland dazu (z. B. in Großbritannien und Portugal).

2010 trifft das Unternehmen die Entscheidung, das Geschäft um Photovoltaikanlagen zu ergänzen. Inzwischen hat Energiekontor 126 Wind- und 8 Solarparks realisiert, mit einer Gesamtleistung von über einem Gigawatt. Damit können rund 600.000 mitteleuropäische Haushalte mit Strom versorgt werden. Die Gründer von damals sind auch heute noch Teil der Firma, Dr. Wilkens ist Aufsichtsratsvorsitzender, Herr Lammers sein Stellvertreter.

Saubere Energie um den Klimawandel zu begrenzen

Die Energiekontor AG versteht sich als Pionier in der Energiewende. Alte Energieversorgungsträger, wie beispielsweise Kohle und Erdgas, sollen nach und nach von den sicheren und erneuerbaren Energien abgelöst werden. Daraus entsteht das übergeordnete Firmenziel: Der Aufbau eines völlig neuen Energiesystems in Deutschland und Europa. Und nicht nur das. Die angebotene Energie soll günstiger sein als Energie aus Kohle- oder Kernkraftwerken, sodass die Endkonsumenten schlussendlich nicht nur die ökologisch, sondern auch die ökonomisch bessere Wahl treffen.

Dabei sieht Energiekontor Solar- und Windparks nicht als Konkurrenten im Wettbewerb um saubere Energie. Ganz im Gegenteil, denn aufgrund der unterschiedlichen Bezugsquellen ergänzen sich diese ideal. Solarparks profitieren von sonnenreichen Stunden, Windparks von steifen Briesen. Vor diesem Hintergrund hat Energiekontor nicht nur seine Windparks in den letzten Jahren weiter ausgebaut, sondern auch kräftig in Solarenergie investiert. Aktuell sind schon acht Solarparks deutschlandweit in Betrieb, drei weitere Anlagen werden in diesem Jahr noch hinzukommen.

Wie sich die Energiekontor AG nachhaltig für das Klima einsetzt

Die Energiekontor AG hat eine ganz klare Zukunftsvision: Der weltweite Energiebedarf soll zu 100 % aus erneuerbaren Energien abgedeckt werden, die sauber und sicher ist. Mit seinen Geschäftstätigkeiten zahlt Energiekontor auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

Energiekontor_AG-SDG-7

Energiekontor hat sich zum Ziel gesetzt, Teil einer weltweiten Energiereform zu sein, sodass zukünftig jegliche Energie aus erneuerbaren Quellen stammt. Diese soll außerdem günstiger für den Endverbraucher sein, als Energie aus fossilen Brennstoffen oder Atomkraft.

Energiekontor setzt auf Kooperationen im Kampf gegen den Klimawandel. Sowohl international als auch lokal in den Kommunen. So werden beispielsweise gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sogenannte „Bürgerwindparks“ geplant und umgesetzt, sodass Städte und Gemeinden ihre Energieversorgung umstellen können.

Bis jegliche Energie aus erneuerbaren Quellen stammt, ist es noch ein weiter Weg. Einer der Gründer von Energiekontor, Dr. Wilkens, ist sich jedoch sicher: „In den erneuerbaren Energien steckt noch erhebliches Potenzial. Sie werden sich kontinuierlich weiterentwickeln“.

Investieren in die Energiekontor AG:

In nachhaltige Unternehmen wie die Energiekontor AG investiert der avesco Sustainable Hidden Champions Fonds und auch der UmweltSpektrum Mix – beide erhältlich über die UmweltBank.