Mit 25, da hat man viele Träume: Irgendwann eine eigene Immobilie, ein schickes E-Auto, weite Reisen – solche und andere Dinge schweben jungen Leute oft vor. (Groß-)Eltern helfen zwar manchmal mit Geld aus, aber bei größeren Vorhaben bleibt häufig eine Finanzlücke. Damit schöne Pläne nicht an mangelnden finanziellen Mitteln scheitern, ist es wichtig, als junger Mensch so früh wie möglich mit dem Sparen zu beginnen, zum Beispiel mit Fonds. Das gilt übrigens auch mit Blick auf die Altersvorsorge. Eine Grundregel dabei: Sich bloß nicht verunsichern lassen – auch wenn es an den Finanzmärkten mitunter turbulent zugehen kann.

Tipps, wie der Vermögensaufbau am besten gelingt

Der Spielraum fürs Geld zurücklegen ist eng? Kein Problem. Aus kleinen Beiträgen können mit den Jahren schnell große Summen werden. Hier ein paar Tipps, wie das gelingen kann:

  • Frühzeitig mit dem Sparen beginnen: Mit Mitte 20 zu jung fürs Sparen? Von wegen! Je früher man damit beginnt, desto mehr Zeit ist da, selbst mit kleinen Beträgen ein Vermögen aufzubauen.
  • Laufende Kosten reduzieren und das Ersparte anlegen: Über üppige Einkommen verfügen die meisten mit Mitte 20 nicht. Dennoch lässt sich regelmäßig Geld fürs Sparen abzweigen. „Eine Möglichkeit ist etwa, laufende Kosten zu reduzieren und das dadurch Gewonnene zu investieren“, sagt Stefanie Kühn, Finanzcoach aus Westerstede im Ammerland. Zum Beispiel sollte man regelmäßige Tarifvergleich für Strom oder Mobilfunk machen und dann gegebenenfalls zu einem günstigeren Anbieter wechseln.
  • Mit kleinen Beträgen zu Vermögen kommen: Ein Betrag von 25 Euro im Monat reicht schon, um bei der UmweltBank in nachhaltige Fondssparpläne zu investieren. Die Sparrate lässt sich natürlich auch aufstocken. Aktienfonds und ETFs, also börsengehandelte Indexfonds, sind ebenfalls Optionen, um mit kleinen Beträgen sich über die Jahre ein Finanzpolster zuzulegen. Übrigens: ETFs sind in der Regel nur begrenzt grün. Aktuell hat die UmweltBank daher noch keine ETFs im Angebot.
  • Spar- und Anlageziele festlegen: „Definieren Sie Ihre Spar- und Anlageziele“, rät Kühn. Etwa für das Eigenheim, für Reisen oder für die Altersvorsorge. Wächst das Vermögen mit den Jahren, ist es gut, wenn es auf mehrere Anlageklassen verteilt wird, wie beispielsweise ein Festzinskonto, Fondssparpläne, ETFs oder Immobilien.
  • Förderungen durch den Arbeitgeber und den Staat nutzen: Viele Arbeitgeber zahlen Vermögenswirksame Leistungen (VL) – Nachfragen lohnt sich! Je nach Branche und Lohn gibt es bis zu 40 Euro im Monat obendrauf. Den jeweiligen Betrag überweist der Arbeitgeber in eine vom Arbeitnehmer bestimmte Sparform – etwa ein Banksparplan oder Wertpapiersparen. Unter bestimmten Voraussetzungen fördert der Staat übrigens VL für Beschäftigte mit einem geringen Jahreseinkommen. Hier erfahren Sie mehr.
  • „Notgroschen“ beiseitelegen: Immer wieder passiert Unvorhergesehenes. Die Waschmaschine streikt und muss repariert werden. Oder das Auto, das in die Werkstatt muss. „Gut, wenn Sie sich wappnen und drei bis fünf Monatsnettoeinkommen auf einem Tagesgeldkonto anlegen“, rät Kühn.
  • Wichtige Versicherungen abschließen: Alles Sparen ist für die Katz, wenn man nicht über die richtigen Versicherungen verfügt. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann theoretisch Millionenschäden verursachen und einen so in den finanziellen Ruin treiben. Mit einer Privathaftpflichtversicherung ist man auf der sicheren Seite. Ebenfalls ein Muss: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Über sie gibt es eine monatliche Rente, wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr seinen Beruf ausüben kann.

Interview zum 25. Geburtstag gemeinsam mit der UmweltBank

Am 29. Januar 1997 erhielt die UmweltBank ihre Vollbanklizenz – genau an diesem Tag vor 25 Jahren wurden auch zwei der heutigen Kundinnen der Bank geboren. Bank & Umwelt hat sie zu ihrer Beziehung zur UmweltBank und zum Thema Nachhaltigkeit befragt.

Warum und wie bist Du Kundin bei der UmweltBank geworden?

Ayse: Seit ein paar Jahren ist das Thema Nachhaltigkeit für mich wichtig. Ich habe mich deshalb über verschiedene Bereiche der Nachhaltigkeit informiert und so auch erfahren, wofür Banken normalerweise mein Geld verwenden. Daraufhin habe ich nach einer nachhaltigen Bank gesucht und bin auf die UmweltBank gestoßen. Die Informationen über die Bank haben mich direkt überzeugt. Vor allem, dass die UmweltBank ihre Nachhaltigkeit durch einen UmweltRat auch von Dritten kontrollieren lässt, hat mich dazu bewegt, hier ein Konto zu eröffnen.

Rieke: Ich bin durch meine Eltern zur UmweltBank gekommen. Sie haben dort nach meiner Geburt ein Sparbuch eröff­net, dass ich dann ab dem 18. Geburtstag nutzen konnte. Seitdem bin ich Kundin.

In meiner Familie hat Nachhal­tigkeit schon immer eine große Rolle gespielt, deshalb ist sie auch mir sehr wichtig […].

Rieke

Ich glaube daran, dass es mehr bringt, wenn alle ihr Bestes geben, als wenn 100 Leute perfekt nachhaltig leben.

Ayse

Dass Nachhaltigkeit bei Finanzen ein Thema ist, müssen wir einer UmweltBank-Kundin vermutlich nicht erklären. Aber welche Bedeutung hat für Dich das Thema Nachhaltigkeit im Alltag?

Rieke: In meiner Familie hat Nachhal­tigkeit schon immer eine große Rolle gespielt, deshalb ist sie auch mir sehr wichtig und ich freue mich, bei einer grünen Bank zu sein. In meinem Alltag nutze ich meist nur öffentliche Verkehrs­mittel und verzichte aufs Fliegen. Für mein Auslandssemester in Schweden bin ich sogar 18 Stunden mit dem Zug angereist. Auch in Bezug auf Möbel, Kleidung und der Ernährung versuche ich umweltfreundlich zu leben.

Ayse: Nachhaltigkeit steht auch in mei­nem Alltag im Vordergrund: Aus ethi­schen Gründen und auch wegen der Umwelt bin ich schon seit 3 Jahren Veganerin. Außerdem verzichte ich auf das Autofahren und soweit es geht auf Plastik. Ich glaube daran, dass es mehr bringt, wenn alle ihr Bestes geben, als wenn 100 Leute perfekt nachhaltig leben.

Was wünschst Du dir für die Zukunft von der UmweltBank?

Ayse: Im Moment bin ich sehr über­zeugt von der UmweltBank und dem Tagesgeldkonto, das ich nutze. Aller­dings würde ich zukünftig gerne auch mein Girokonto bei der UmweltBank haben.

Rieke: Ich bin zufrieden mit meinem Sparbuch, würde mir aber wünschen, dass ich meine Anträge unkomplizierter und mit weniger Papier abwickeln kann. Es wäre außerdem toll, wenn ich zukünftig nicht mehr den postalischen Weg gehen müsste, sondern

Vielen Dank für das nette Gespräch. Das Interview führte Julia Ahlfeld.

Das Haushaltsbuch der UmweltBank

Fragen Sie sich auch am Ende jeden Monats, wo Ihr ganzes Geld hin ist? Ein Haushaltsbuch ist ein wichtiger Helfer für die nachhaltige Planung Ihrer Finanzen. Es hilft Ihnen zu erkennen, wohin Ihr Geld fließt und wo es Einsparpotentiale gibt.

Unser kostenloses Haushaltsbuch können Sie hier herunterladen, um Ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten: Haushaltsbuch | UmweltBank