Ob Lohn, Gehalt oder staatliche Unterstützungsleistung: Regelmäßig fließt bei vielen Menschen Geld aufs Konto. Nicht selten aber wird noch vor dem nächsten Eingang aus dem Plus ein Minus. Wer nicht achtgibt, kann schnell immer tiefer in eine Schuldenspirale geraten. Die Folge: Die Geldnot wächst, Unzufriedenheit und Ängste nehmen zu.

Tipps, wie Sie Fehler beim Ausgeben vermeiden

Es gibt einiges, was im Umgang mit Geld falsch gemacht wird. Keine Sorge: Sie können gegensteuern. Checken Sie mal, ob Sie möglicherweise folgende Fehler begehen:

Spontankäufe tätigen

Spontan zuschlagen und kaufen – bei solchen Impulskäufen landen häufig Dinge im Einkaufskorb, die nicht gebraucht werden. Handelt es sich auch noch um nicht benötigte Lebensmittel, die mit der Zeit verderben, belastet das zusätzlich die Umwelt mit Abfall – und obendrein ist es Ressourcen-Verschwendung.

Tipp: Wichtig ist bewusstes Einkaufen. „Vorab überlegen, was ich brauche, eine Liste schreiben und nur Inhalte der Liste kaufen“, rät Sally Peters, geschäftsführende Direktorin am Institut für Finanzdienstleistungen e.V. (iff) in Hamburg. Und keine Ratenkäufe tätigen: Sie verführen dazu, trotz Geldmangels unnötige Dinge zu erwerben.

Keinen Notgroschen haben

Viele verfügen über keine finanziellen Reserven. Geht die Waschmaschine plötzlich kaputt oder muss das Auto unerwartet in die Werkstatt, sind sie ohne Notgroschen nicht selten auf den Dispokredit ihres Girokontos angewiesen. Auch das birgt die Gefahr, dass sich Schulden über Schulden anhäufen.

Tipp: Statt Fixkosten zu schnell anzuheben, wäre es besser, sich zumindest mit einem Teilbetrag vom Plus ein Finanzpolster zu schaffen. Legen Sie Sparbeträge fest, die zu Monatsbeginn von Ihrem Girokonto abgehen sollen. Ideal für eine langfristige Vermögensplanung sind etwa nachhaltige Fondssparpläne der UmweltBank – mit einem Sparbetrag von 25 Euro im Monat sind Sie dabei.

Fixkosten zu schnell erhöhen

Endlich mehr Geld für eine größere Wohnung oder eine höhere Immobilienkreditrate? Eine Gehaltserhöhung oder ein besser bezahlter Job können dazu verleiten, den eigenen Lebensstandard übereilt zu steigern.

Tipp: Wichtig ist bewusstes Einkaufen. „Vorab überlegen, was ich brauche, eine Liste schreiben und nur Inhalte der Liste kaufen“, rät Sally Peters, geschäftsführende Direktorin am Institut für Finanzdienstleistungen e.V. (iff) in Hamburg. Und keine Ratenkäufe tätigen: Sie verführen dazu, trotz Geldmangels unnötige Dinge zu erwerben.

Altersvorsorge vor sich herschieben

Viele nehmen die private Altersvorsorge auf die leichte Schulter und denken, dass später noch genug Zeit dafür sei. Das Risiko von Altersarmut und Versorgungslücke verschwindet aus ihrem Blickwinkel – ein fataler Fehler im Umgang mit Geld.

Tipp: Je früher Sie loslegen, desto bequemer ist im Lebensabend Ihr Finanzpolster. Sie wollen Ihre Altersvorsorge ökologisch ausrichten? Bei der UmweltBank ist das möglich. „Damit das Sparen gelingt, muss es mit etwas Positivem verknüpft sein“, sagt die Wiesbadener Finanzpsychologin Monika Müller. Etwa, indem Sie sich bewusst machen, dass Sie mit dem Geld später auf Reisen gehen oder Gutes tun können.

Über geringe Finanzbildung verfügen

Wer mit seinem Geld Rendite erzielen will, muss das Zepter in die Hand nehmen. Immer noch machen nicht wenige einen Bogen um die Börse. Dabei können gerade aktiv verwaltete Umweltfonds für ökologisch bewusste Verbraucher eine attraktive Anlagemöglichkeit sein. Warum Sie bei grünen ETFs – Exchange Traded Funds, also börsengehandelten Fonds – eher vorsichtig sein sollten, lesen Sie hier.

Tipp: Wer sich Hintergrundwissen zu Aktien, Fonds & Co. aneignen möchte, hat viele Möglichkeiten. Eine Tageszeitung mit fundiertem Wirtschaftsteil ist ein guter Anfang. Ebenfalls viele Hinweise liefern Publikationen von Stiftung Warentest, als YouTube-Videos zum Beispiel hier.

Denkfehler beim Thema „Geld“

Auszahlen im wahrsten Wortsinn kann es sich, eigene Denkfehler in Sachen Geld zu erkennen – und auch den Nachwuchs frühzeitig mit Geld und Finanzen vertraut zu machen Für Begriffe wie „Börse“ oder „Aktie“ sind die Kinder zu klein? Finanzpsychologin und -coach Monika Müller sieht das anders, denn: „Unbekanntes hat immer den Geschmack von Gefahr.“ Je früher Finanzbildung ansetze, desto besser. Und schon Kinder müssten verinnerlichen, dass sie „Finanzentscheider“ seien – und nicht etwa „Schuldner“.

Angebote zur Finanzbildung – einige Beispiele

Mehr Informationen zum Thema Fondssparen finden Sie hier:

www.umweltbank.de/fondssparen

Der Kurs von Wertpapieren unterliegt Schwankungen und kann – vor allem bei einer negativen Wirtschafts-
oder Börsenentwicklung – auch dauerhaft und sehr deutlich unter dem Kaufkurs liegen. Wertpapiere sind nicht geeignet für Anleger_innen, die eine risikolose Anlage anstreben oder die ihr Geld innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren aus den Wertpapieren wieder zurückziehen wollen.